News 2019

Doppelter Reifenschaden verhindert souveränen Klassensieg von Torben Nebel und Gino Kruhs im Citroën DS3 R3T

Für Torben Nebel und Beifahrer Gino Kruhs war der Klassensieg bei der Hunsrück-Junior-Rallye bereits zum Greifen nah. Vor der letzten Wertungsprüfung (WP) führte das Duo mit seinem rund 210 PS starken Citroën DS3 R3T die RC3-Kategorie mit fast 17 Sekunden Vorsprung souverän an. Doch knapp vor dem Ziel zwangen zwei Reifenschäden in Folge das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM zur Aufgabe. Dennoch zieht das ostwestfälisch-saarländische Duo ein durchweg positives Fazit.


„Zwei defekte Pneus waren einer zu viel“, brachte es Torben Nebel nach der Hunsrück-Junior-Rallye auf den Punkt. „Wir hatten leider nur ein Ersatzrad an Bord. Das Risiko, die letzte Prüfung mit einem beschädigten Reifen in Angriff zu nehmen, war einfach zu groß. Daher mussten wir unser Auto wohl oder übel kurz vor Schluss abstellen.“ Nach einer fast zehnmonatigen Pause – in der das Team den Citroën DS3 R3T nahezu komplett neu aufgebaut hatte – nutzten Nebel und sein Beifahrer Gino Kruhs die mit zahlreichen Schotterpassagen gespickte Veranstaltung als ersten Testlauf.

 

Das Comeback ins Rallye-Cockpit begann vielversprechend: In der Auftaktprüfung sicherten sich Nebel/ Kruhs trotz zunächst zurückhaltender Fahrweise die Klassenbestzeit. „Zu Beginn ließen wir es bewusst etwas vorsichtiger angehen. Danach steigerten wir sukzessive das Tempo und konnten uns einen beruhigenden Vorsprung herausfahren. Auf WP 3 waren wir sogar rund zehn Sekunden schneller als der Zweitplatzierte, obwohl wir keine unnötigen Risiken eingegangen sind“, erklärt Torben Nebel. Doch eben jene Prüfung, die durch einen Steinbruch führte, forderte mit ihrem extrem schroffen Schotterbelag letztlich Tribut. „Das war das erste Mal überhaupt, dass ich mir auf einer Wertungsprüfung zwei Reifen beschädigt habe“, betont der Lagenser. Copilot Gino Kruhs zieht trotz des Ausfalls ein positives Fazit: „Es ist natürlich schade, dass wir den Klassensieg so knapp verpasst haben. Aber wir haben diese Veranstaltung vor allem als Testlauf für bevorstehende Rallyes genutzt und sind mit dem Erreichten sehr zufrieden.“


Für das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM steht der nächste Einsatz bereits kurz bevor: Mitte Juni gehen Torben Nebel und Gino Kruhs bei der ADAC Rallye Stemweder Berg an den Start, dem dritten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und zum ADAC Rallye Masters. „Sowohl für mich als auch für unseren Partner RAVENOL ist diese Rallye das Heimspiel. Ein echtes Highlight, auf das wir uns natürlich ganz besonders freuen“, erklärt Torben Nebel.

Torben Nebel und Gino Kruhs starten mit ihrem komplett neu aufgebauten Citroën DS3 R3T in die Saison

Torben Nebel und Beifahrer Gino Kruhs feiern am kommenden  Samstag ein kleines Comeback. Nach rund zehnmonatiger Zwangspause geben beide bei der Hunsrück-Junior-Rallye endlich wieder Vollgas. Hintergrund: Der vermeintlich kleine Ausrutscher bei der österreichischen Rallye Weiz im vergangenen Jahr hatte größere Folgen als zunächst gedacht und erforderte umfangreiche Reparaturarbeiten am rund 210 PS starken Citroën DS3 R3T. Umso größer ist nun die Vorfreude des ostwestfälisch-saarländischen Duos.

 

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Was im Juli 2018 bei der Rallye Weiz mit einem kleinen Böschungskontakt in Folge einer mit Schotter gespickten Anbremszone begann, entwickelte sich zu einem mittelgroßen Mammutprojekt. „Damals dachten wir noch, dass sich die Schäden an unserem Citroën DS3 R3T in Grenzen halten würden. Eine neue Stoßstange hier, ein wenig Lack dort... Doch weit gefehlt“, erklärt Torben Nebel. „Denn leider war in Folge des Aufpralls der Kabelbaum in Brand geraten, was einen Rattenschwanz an Reparaturarbeiten nach sich zog. Gemeinsam mit unserem Team und dank der Unterstützung unserer Sponsoren haben wir das Auto in den vergangenen Monaten im Grunde komplett zerlegt und wieder neu aufgebaut. Jetzt sind wir endlich wieder startbereit.“

 

Für die Rückkehr ins frisch revidierte Rallye-Cockpit haben sich Torben Nebel und Gino Kruhs die Hunsrück-Junior-Rallye ausgesucht. „Nach der langen Pause wollen wir diese Veranstaltung vor allem als Funktionstest nutzen und uns wieder langsam auf das Auto einschießen“, betont der Lagenser. „Wir werden also gewiss nicht mit der Brechstange versuchen, Bestzeiten in den Asphalt zu brennen.“

 

Auch Gino Kruhs fiebert seinem persönlichen Saisonstart unweit seiner saarländischen Heimat bereits entgegen: „Die ,Hunsrück-Junior‘ ist eine gute Gelegenheit, uns wieder einzugrooven und uns auf die bevorstehenden Rallyes vorzubereiten.“

 

Die Rallye führt über knapp 34 Kilometer, verteilt auf vier Wertungsprüfungen. Rund 29 Prozent der Strecken sind mit Schotter gespickt. Dreh- und Angelpunkt ist das Bürgerhaus in Hettenrodt bei Idar-Oberstein.

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